Crowdsourcing ist für deutsche Nonprofits noch lange nicht ausgereizt.

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Die Infografik zeigt die große Bandbreite an Projekten im Crowdsourcing in den USA. Seit einiger Zeit interessieren sich dort auch Nonprofit-Organisationen für diese Strategie des Auslagerns der Ideenfindung und Problemlösung. Eingesetzt wird es unter anderem in der Arbeit an sozialen Innovationen und im Microvolunteering. Lösungen technischer Fragen, so aktuell zum Thema BP-Ölpest, spielen eine erhebliche Rolle. Ein aus meiner Sicht faszinierendes Projekt ist Ushahidi, über das ich schon geschrieben hatte.

Crowdsourcing ist ein Synonym für Kollektive Intelligenz. Im Gegensatz zu einer ausgelagerten Leistung eines Unternehmens an Dienstleister, für die ein Entgelt erbracht wird, nutzt Crowdsourcing das Engagement einer Masse von unbekannten Akteuren. Ein bekanntes Projekt ist Wikipedia. Unter dem Gesichtspunkt des Crowdfunding (Gewinnen von Kapitalgebern) hat Kiva eine gewisse Prominenz erlangt. Während deutsche Unternehmen wie Tchibo schon länger auf den Zug Crowdsourcing aufgesprungen sind, gibt es im Nonprofit-Bereich noch erheblichen Nachholbedarf – und entsprechende Chancen.