Happy Inside: Nachts bei IKEA kuscheln.

Vor einigen Tagen veröffentlichte IKEA auf YouTube ein „virales“ Video, das Katzenliebhaber begeistern wird. Schöne Bilder, sanfte Musik, fluffige Katzen, 60 Sekunden lang. 100 Katzen hatte IKEA UK für eine Nacht in ihrem Haus in Wembley „ausgesetzt“. Alles sehr professionell gemacht, schmusiger Soundtrack, es gibt ein Making-of mit dem Titel „Herding Cats“. Mehr als 400.000 haben bisher das Video gesehen, rund 1,6 Millionen das Making-of.

Na ja, es mag spannend für die Katzen gewesen sein, nachts durch ein unbekanntes großes Gebäude voller Betten, Sofas, Kissen und Regale zu streifen. Obwohl einige Katzen dabei so aussehen, als wären sie ins Bild geworfen worden, um mehr Action zu vermitteln. No risk, no fun.

Katzenfreunde wissen aber: Katzen würden sich IKEA auf die Dauer nicht geben. Katzen würden nie stundenlang bei IKEA rumlungern, sondern eher bei Fressnapf. Und die zerkratzten Tapeten zeigt auch kein Mensch. Kritisiert Off-the-record.

„Happy Inside“ soll die Botschaft sein, die bei den IKEA-Fans ankommen soll. Mir fällt ja bei IKEA  in erster Linie ein: Staus auf der A7 vor der Abfahrt Hamburg-Schnelsen, Stau vor der Abzweigung der Strasse Wunderbrunnen, Gedränge durch viel zu enge Verkaufsräume, viele Menschen, viele Autos. Und ich bin dann froh, wenn ich wieder zu Hause bin. Happy Inside eben. Das mag daran liegen, dass ich meist Samstags IKEA heimsuche.

Aber der Spot ist schon sehr schön.

Eine Beschreibung der IKEA-Kampagne findet man auch beim Guardian.

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