Gehaltsspiegel 2012: Als Personaler mit Grafiken arbeiten. Trockene Themen lebendig gestalten.

Seit kurzem bin ich im Presseverteiler des Personaldienstleisters Robert Half. Dies mag nicht so bemerkenswert sein. Deren Pressemitteilung, die mich heute erreichte, war auch nicht die Top-News. Zumindest für mich nicht, da sie sich weder Online-Personalmarketing noch Nachwuchskampagnen oder neuen Erkenntnissen in der PR widmete. Ihr Thema ist das regionale Gehaltsgefälle bei Buchhaltern und Controllern. Darüber kann man bloggen, muss man aber nicht.

Deutlich spannender fand ich die beigefügte Grafik. Allein ihre Existenz ist schon erwähnenswert. In Mitteilungen von Social Media-Agenturen wäre eine Grafik Standard. In Human Resources ist sie es nicht. Obwohl dies für Personaler ein Weg sein könnte, eher trockene Inhalte lebendig zu gestalten und begreifbar zu machen. Vor allem wir Blogger sind immer sehr dankbar für jede Visualisierung.

Hier also die Grafik zum Gehaltsspiegel 2012 für das Finanz- und Rechnungswesen von Robert Half. Interessant fand ich in dieser Befragung von 4.300 Finanzfachkräften das Abschneiden meiner Wahlheimat Hamburg. Hohe Lebenshaltungskosten, Mieten zum Wegziehen, aber keinesfalls Spitze, wenn es um Gehälter geht. Bei den Gehältern im Controlling liegt Hamburg deutlich hinter Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und NRW. An Controllern scheint also im Norden kein Mangel zu herrschen? Und hier kommt die Grafik.

2 comments on “Gehaltsspiegel 2012: Als Personaler mit Grafiken arbeiten. Trockene Themen lebendig gestalten.

  1. Hallo Herr Weinberg, wir haben tatsächlich überlegt, ob wir Ihnen die Meldung schicken dürfen/ sollen. Denn es ist – wie Sie selbst schreiben – thematisch nicht ganz passend gewesen. Inhaltlich aus meiner Sicht jedoch nicht ganz uninteressant. Wir hatten jedoch tatsächlich darauf gehofft, dass die Grafik ein brauchbarer Aspekt sein könnte. Insofern: Herzlichen Dank für Ihren Beitrag!

    1. Hallo Herr Manz, gern geschehen! Stimmt, die Grafik gab den Ausschlag. So etwas kommt immer gut an. Auch wenn es thematisch nicht zu 100 Prozent passt. Mit besten Grüßen, Helge Weinberg

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