Serviceplan und Cornelia Poletto: Nachhaltigkeit muss gut schmecken.

Wenn ein nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln das Thema ist, dann ist ein gemeinsames Essen der beste Rahmen, darüber zu sprechen. Vor allem, wenn das Essen unter fachkundiger Anleitung aus vorgeblich „ungenießbarem“ Rohmaterial gezaubert wurde. Mit diesem Ziel vor Augen hatte Serviceplan Starköchin Cornelia Poletto für den 18. September in das Haus der Kommunikation in Hamburg eingeladen.

Das Rohmaterial: Säckeweise Kartoffeln, Eier, Paprika, Lauch, Kohlrabi, Joghurt, Sahne, Ananas, Bananen. Die Mitwirkenden: Rund 50 Mitarbeiter, Kunden und Freunde von Serviceplan, unter Anleitung von Cornelia Poletto. Die Ergebnisse: sehr schmackhafte Gnocchi à la Salvia, Stratificato aus karamellisierten Ananas und Bananen – und Erkenntnisgewinn.

„Gemeinsam mit Cornelia Poletto wollten wir zeigen, dass man mit Lebensmitteln, die wir normalerweise entsorgt hätten, immer noch ein Traumdinner zubereiten kann“, erklärt Jörg Schultheis, Managing Partner Serviceplan Gruppe Hamburg. Knapp sieben Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich in Deutschland auf dem Müll. 82 Kilogramm wirft durchschnittlich jeder Deutsche pro Jahr weg.

Oft sind Lebensmittel dabei, die ihr Haltbarkeitsdatum nicht überschritten haben, und eigentlich noch essbar wären. „Wir verlangen im Supermarkt nach Perfektion. Die Banane muss einwandfrei aussehen und einem genauen Krümmungsgrad entsprechen, sonst kaufen wir sie nicht. Dabei vergessen wir, worum es eigentlich geht: Geschmack und das Stillen von Hunger“, sagt Schultheis.

Den Hunger stillen konnten sich die Teilnehmer der Veranstaltung allemal – und geschmeckt hatte es auch. „Es war unglaublich spannend, mit abgelaufenen Lebensmitteln etwas auf den Teller zu zaubern. Hätte ich es keinem verraten, hätte sicherlich keiner gemerkt, dass das Gericht aus Produkten entstanden ist, die am nächsten Tag schon nicht mehr im Supermarkt zu kaufen gewesen wären“, meint Cornelia Poletto.

Ihr Rat an die Verbraucher: „Gehen Sie etwas überlegter an Ihren Kühlschrank und schmeißen Sie nicht gleich alles weg, was nicht mehr ganz so hübsch aussieht. Es lassen sich oft noch tolle Dinge zubereiten – ohne Risiko, dass es einem am nächsten Tag nicht mehr gut geht.“

Sponsor der Lebensmittel war Penny, ein Kunde von Serviceplan. Das Unternehmen setzt sich seit Jahren gegen Lebensmittelverschwendung ein.

Nachhaltigkeit muss Spaß machen, sonst bleibt nachhaltiges Handeln nicht im Gedächtnis. Die Resonanz auf die Veranstaltung bestätigt die Erkenntnis, dass „Kreativität und Freude am Experimentieren als Hebel zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zehnmal mehr als ideologisch-schwangere Vorträge bewirken“, so Jörg Schultheis.

Für die Kommunikationsagenturen würde es immer wichtiger zu wissen, wie man die Konsumenten mit nachhaltigen Themen ansprechen und überzeugen kann. Nachhaltigkeitskommunikation müsse „kreativ und schmackhaft“ sein. Das konnten die Teilnehmer der Veranstaltung am 18. September sicher bestätigen.

Seit mehreren Jahren lädt die Serviceplan Gruppe im Rahmen ihres internen Campusprogramms regelmäßig Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ein, die aus Arbeit und Alltag berichten. Das Konzept dieser Campus Highlights, die in den Häusern der Kommunikation in Hamburg und München stattfinden, hieß bereits Gäste wie Giovanni di Lorenzo, Anke Schäferkordt, Steffen Klusmann, Oliver Kahn oder Stefan Aust willkommen.

[metaslider id=4955]
Diesen Beitrag finden Sie auch im PR-Journal.