Ghosting – wenn Bewerber einfach verschwinden

Bewerber kennen das: Man macht sich viel Mühe mit der Online-Bewerbung – und dann lässt das Unternehmen wochenlang nichts von sich hören. Endlich gibt es ein Vorstellungsgespräch. Das Unternehmen will sich „umgehend“ melden – und das war dann das letzte Lebenszeichen. „Ghosting“,  ein vollständiger Kontakt- und Kommunikationsabbruch ohne Ankündigung, ist aus ursprünglich aus dem Dating bekannt. Aber Recruiter konnten das auch immer recht gut.

Seit einiger Zeit machen es die Bewerber den Unternehmen nach: Sie brechen nach Gesprächen oder nach Abschluss eines Arbeitsvertrages den Kontakt zum Unternehmen ab und sind nicht mehr zu erreichen. Andere erscheinen nicht am ersten Arbeitstag. Was können Unternehmen tun, um Ghosting vorzubeugen? Dazu habe ich für den Human Resources Manager sechs HR-Expertinnen und Experten befragt:

  • Melanie Berthold, Sachgebietsleiterin Kompetenzcenter Employer Branding & Recruiting (H HRK), Rewe Group, Köln; Ihr Blog team-hr.de klärt auf über aktuelle HR-Themen.
  • Marcus Fischer, Head of Global Talent Acquisition + Employer Branding, Straumann Group, Basel
  • Judith Oldekop, Head of Recruiting, Namics AG – A Merkle Company, Zürich
  • Marcus K. Reif, Personalleiter, Speaker und Blogger auf www.reif.org, Flörsheim am Main
  • Eva Stock, Head of Business Relations, Job Ufo GmbH, Berlin, HR-Bloggerin: hrisnotacrime.com
  • Tim Verhoeven, Leiter Recruiting und Personalmarketing, Bearingpoint GmbH, Frankfurt am Main; HR-Blogger nocheinpersonalmarketingblog.blogspot.com, Autor, Speaker und Dozent.