StepStone: Absolventen schauen auf Arbeitsinhalte und Entwicklungschancen

Die meisten Absolventen in Deutschland haben konkrete Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft. Mehr als zwei Drittel (72 Prozent) wissen, in welcher Branche sie arbeiten möchten. 76 Prozent der Befragten sind sich darüber im Klaren, welchen Job sie ausüben wollen. Allerdings weiß nur einer von vier Absolventen schon, in welchem Unternehmen er arbeiten möchte. Das sind die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie von StepStone und Studierenden der Universität zu Köln, für die bundesweit rund 1.300 Absolventen befragt wurden.

Arbeitsinhalte und Entwicklungschancen sind wichtig

Drei von vier Befragten suchen aktiv nach einer passenden Einstiegsposition. Besonderes Augenmerk legen sie dabei auf persönliche Entwicklungschancen und Arbeitsinhalte (je 94 Prozent), einen sicheren Arbeitsplatz und Gehalt (je 90 Prozent). Arbeitszeiten spielen für 79 Prozent der Befragten eine Rolle, das Image des Arbeitgebers für 75 Prozent. Auf Unternehmensbewertungen von Mitarbeitern achten 72 Prozent der Befragten. Fast 80 Prozent sind bereit, für den Einstiegsjob von den ursprünglichen Gehaltsvorstellungen abzuweichen. Knapp 60 Prozent wären hinsichtlich des gewünschten Berufsbilds flexibel.

Die Größe des Unternehmens spielt bei der Suche nach dem Einstiegsjob hingegen eine weitaus geringere Rolle (37 Prozent). Zwei von drei Absolventen wären bereit, für eine passende Stelle innerhalb Deutschlands umzuziehen. 36 Prozent der Befragten können sich vorstellen, eine Stelle im Ausland anzutreten.

Praktikum? Nein, danke!

Zwei Drittel der akademischen Nachwuchskräfte in der Bundesrepublik verfügen bereits über Praxiserfahrungen in Form von Praktika oder Nebenjobs. Mit 96 Prozent strebt die große Mehrheit der Absolventen nach dem Abschluss eine Festanstellung an, 60 Prozent zielen auf einen Job als Trainee ab, 12 Prozent bevorzugen eine Promotion. Ein Praktikum kommt nur für ein Zehntel aller befragten Absolventen in Frage.

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